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Montag, 17. Juni 2013

Preisgestaltung...ich könnte kreischen...

Hallo meine Lieben,

ich habe heute in dem tollen Blog von Christine ( Tiny Treasures ) einen tollen Beitrag zum Thema "Preisgestaltung" entdeckt und bin dann, als ich es mal genau nach ihren Angaben berechnet habe, fast vom Hocker gefallen...

Ich habe es an einem Beispiel berechnet und alles brav einkalkuliert...

Stoffverbrauch 0,5 m = 4,25 €
Bündchenverbrauch 0,25 m = 3,00 €
Gebühr DaWanda = 0,30 €
Provision DaWanda = 1,22 €
Stundenlohn = 8,00 €

Wenn man das jetzt alles zusammenrechnet, kommt man auf 19,77 €...da habe ich dann noch, wie Christine schrieb, 15 % draufgerechnet und kam dann auf 22,68 €

So, wer mein Angebot bei DaWanda kennt, weiß, dass die teuersten Produkte die Maxi-Strampelsäcke mit 28,00 € sind...ich kann euch sagen, den habe ich NICHT als Beispiel genommen...sondern ein Produkt, was günstiger ist...so, das bedeutet aber, dass ich genau 1,82 € GEWINN mache bei diesem Produkt!

Das kann doch wohl nicht wahr sein...im Endeffekt komme ich dann, mit gaaaaaaanz viel Glück, +/- 0.00 € raus, weil ich ja die Kosten für die Nähmaschine, den Strom usw. gar nicht erst mit eingerechnet habe.  

Wenn ich jetzt nach dem Beitrag von Christie gehe, müsste ich auf die 22,68 € mindestes nochmal das DOPPELT draufschlagen, aber wer kauft denn bitte ein Kinderkleidungsstück für 45,36 €, wenn bei fast allen Anbietern die Preise so zwischen 19,00 € und 30,00 € liegen?

Ich meine gut, ich muss davon ja icht leben, aber etwas bei rumkommen sollte doch schon noch, oder? Ich weiß gerade wirklich nicht so genau, wie ich jetzt damit umgehen soll...einerseits mache ich ja keinen Gewinn mit diesen Preisen, andererseits habe ich Stammkunden, denen ich jetzt nicht sagen kann, dass deren Produkt auf einmal fast das Doppelte kostet...

Manno, bin gerade ein wenig auf dem Tiefpunkt und weiß net, wie ich jetzt reagieren soll...klar, ich könnte ja den Stundensatz runtersetzen, schließlich ist es ja mein Hobby...aber selbst dann würde das Ganze noch immer nicht wirklich gut ankommen bei meinen Kunde..

Ich bin ja auch selbst Schuld...Preiskalkulation muss man ja schließlcih am Anfang machen, aber wenn man dann so voller Freude und Elan ist, dann schaut man halt eben nur bei den anderen und vergleicht und rechnet nur einige der Kosten mit ein, die dann anfallen könnten...PayPal-Gebühren beispielsweise schlage ich nur bei Produkten drauf, die unter 15 € kosten, aber eigentlich habe ich diese Kosten ja immer, egal wie hoch der Preis ist, gell?

Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich?
xoxo
Eure Pinky 

Kommentare:

  1. Schau mal hier:

    http://bunteknete.blogspot.de/2013/04/kleingewerbe-thema-impressumspflicht.html

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    1. Liebe Linda,
      vielen Dank für den Link :-) Ich habe mich da einmal durchgelesen und auch gesehen, dass ich so einige Dinge noch immer nicht beachtet habe. Ich stand bis gestern total hinter meinen Preisen...nur im Moment bin ich ein wenig unsicher...es ist auch so, dass ich ja nicht hauptberuflich den Shop betreibe, wie du ja weißt, sondern es für mich ein Hobby ist und ich meinen Lebensunterhalt damit nicht bestreiten muss...wenn ich dann aber von anderen lese und höre, was ich doch für A... bin, weil ich meine Sachen recht preiswert anbiete, dann bekomm ich einfach eine Krise...hm... ich werde erstmal bei meinen Preisen bleien und sie vllt nach und nach ein wenig anpassen...aber 45 € würde ich selbst nicht bezahlen und das erwarte ich auch einfach von keinem Kunden :-)

      LG
      Dorina

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